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William Bramley Der Gedanke, daß die Menschen ein Sklavengeschlecht sind, das einer außerirdischen Zivilisation gehört, ist nicht neu. Er wurde bereits vor Jahrtausenden in den ältesten überlieferten Kulturen der Menscheit geäußert. Die erste dieser Kulturen waren die Sumerer, eine außerordentlich fortgeschrittene Gesellschaft, die zwischen 5000 und 4000 v. Chr. im Zweistromland entstand und um 3500 v. Chr. ihre Blütezeit als Hochkultur erlebte. Wie viele andere in Mesopotamien entstandene Kulturen hinterließen die Sumerer Aufzeichnungen, denen zufolge menschenähnliche Geschöpfe außerirdischen Ursprungs als erste Herren der Erde über die ersten Menschen geherrscht haben. Diese Außerirdischen wurden oft für "Götter" gehalten. Einige der sumerischen "Götter" sollen in fliegenden "Kugeln" und raketenähnlichen Gefährten in den Himmel und durch das Firmament gefahren sein. Manche der auf alten Steintafeln dargestellten "Götter" tragen schutzbrillenartige Gestelle über ihren Augen. Menschenpriester fungierten nur als Mittler zwischen den außerirdischen "Göttern" und den Menschen. Nicht alle Götter Mesopotamiens waren Außerirdische, die wie Menschen aussahen. Einige waren ganz offensichtlich erfunden, und den menschenähnlichen außerirdischen Göttern wurden häufig auch Eigenschaften angedichtet. Läßt man diese offenkundigen Fiktionen einmal beiseite, entdeckt man im mesopotamischen Pantheon eine spezielle Gattung von Wesen, die tatsächlich in das Schema der "Präastronauten" passen.
Um diese "High-Tech-Götter" besser verständlich machen zu können, ist es notwendig, einen neuen Begriff einzuführen. Im Wort "Gott" allein liegt zuviel unverdiente Ehrfurcht. Nach historischen wie heutigen Zeugnissen verhalten sich diese "Götter" nämlich ebenso "menschlich" wie Sie und ich. Die Bezeichnung "Präastronauten" ordnet sie einer fernen Vergangenheit zu, obgleich sie eigentlich die ganze Zeit hindurch bis heute ständig gegenwärtig gewesen zu sein scheinen. Der Begriff "Außerirdische" ist zu allgemein. Ich kann die "Götter" auch nicht nach einem Stern oder Planeten benennen, von dem sie vielleicht kommen, da ich keine Spekulationen über den Ort ihrer Herkunft anstellen möchte. Außerdem wäre es denkbar, daß der vermutete Besitz der Erde möglicherweise im Laufe der Jahrtausende in andere Hände übergegangen ist, so wie der Besitz einer Firma von einem Eigentümer auf einen anderen übergehen kann, ohne daß die Allgemeinheit etwas davon bemerkt. Ich muß also eine neue Bezeichnung einführen, die auf der offensichtlichen Beziehung zwischen diesen "Göttern" und den Menschen beruht. In Ermangelung eines Besseren werde ich sie einfach als "Herrgötter"-Zivilisation bezeichnen, und damit jene außerirdischen Zivilisationen (oder aufeinanderfolgenden Zivilisationen) meinen, die seit vorgeschichtlicher Zeit Eigentümer und Hüter der Erde sind. Der Kürze wegen nenne ich sie einfach "Herrgötter". Was für Geschöpfe sind nun diese "Herrgötter"? In geschichtlichen Überlieferungen und modernen Zeugenaussagen werden sie als körperlich wie ein Mensch, rassisch verschieden und, was sehr wichtig ist, in ihrem Verhalten dem Menschen sehr ähnlich beschrieben. So sind beispielsweise einige UFOs der Neuzeit in jugendlichem Übermut auf Flugzeuge zugerast, als ob sie mit ihnen zusammenstoßen wollten, und haben dann, als die Kollision kurz bevorzustehen schien, plötzlich abgedreht: anscheinend eine Spielerei außerirdischer "Teenager". Zumindest behauptete ein moderner Zeuge, daß ihn ein UFO aus reiner Bosheit "angerempelt" habe. Frühere Autoren beschreiben die außerirdischen "Götter" als Wesen, die lieben und hassen, sich vergnügen und sich ärgern, rechtschaffen und verderbt sein können. Sowohl nach alten Berichten wie heutigen Zeugenaussagen ist unter den "Herrgöttern" alles vertreten, vom Heiligen bis zum Sünder, vom schlimmsten Despoten bis hin zum aufrichtigsten Menschenfreund. Wie wir noch belegen werden, ist es leider das grausame und tyrannische Element ihrer Zivilisation, das sich auf das irdische Geschehen am stärksten ausgewirkt hat. Die frühen Kulturen Mesopotamiens haben ihre Geschichte zu einem großen Teil auf Tontafeln aufgezeichnet. Zwar ist nur ein Bruchteil dieser Tafeln erhalten geblieben, sie erzählen jedoch eine außergewöhnliche Geschichte über die "Herrgötter" und ihr Verhältnis zum Homo sapiens. Nach der auf den mesopotamischen Tafeln aufgezeichneten Geschichte gab
es eine Zeit, in der überhaupt noch keine Menschen existierten. Die
Erde wurde stattdessen von Angehörigen der "Herrgötter"-Zivilisation
bewohnt. Das Leben der "Herrgötter" auf der Erde war jedoch keineswegs
angenehm. Die reichen Mineralvorkommen und Bodenschätze der Erde auszubeuten,
erwies sich als mühseliges Unterfangen. Auf einer Tafel heißt
es: Als die Götter, die wie Menschen aussahen,
In der auf den mesopotamischen Tafeln erzählten Schöpfungsgeschichte wird einer der "Götter" von den anderen "Göttern" getötet; sein Körper und sein Blut werden mit Lehm vermischt. Aus diesem Gemisch entsteht der Mensch. Das neue Erdengeschöpf ist ein Abbild seiner göttlichen Schöpfer. In seinem Buch Der zwölfte Planet unterzieht der Autor Zecharia Sitchin die Schöpfungsgeschichte der Sumerer einer eingehenden Analyse. Er kommt zu dem Schluß, daß es sich bei der Geschichte von der Vermischung eines Götterkörpers mit Lehm um Gen-Technik gehandelt haben könnte. Sitchin begründet seine erstaunliche Schlußfolgerung mit einem Hinweis auf jene sumerischen Tafeln, denen zufolge die ersten Menschen im Leib weiblicher "Herrgötter" ausgetragen wurden. Wie es auf diesen Tafeln heißt, hatten die "Herrgötter" männliche und weibliche Körper und vermehrten sich durch Geschlechtsverkehr. Die alten Mesopotamier berichten nämlich, daß sie die herrschenden "Herrgötter" mit menschlichen Prostituierten versorgten. Sitchin ist der Ansicht, daß es sich bei dem Lehm um eine besondere Substanz gehandelt hat, die in den Leib eines weiblichen "Gottes" einpflanzt werden konnte und daß diese Substanz die durch Gentechnik erzeugten Zellen eines neuen Sklavengeschöpfes, des Homo sapiens enthielt. Offenbar ließen sich die Menschen auf diese Weise vermehren, da sie den "Herrgöttern" äußerlich sehr ähnlich waren. Interessanterweise haben moderne Wissenschaftler auf diese Weise Tiere gezüchtet, wie zum Beispiel ein Zebra im Leib eines Pferdes. Auf den alten mesopotamischen Tafeln wird die Erschaffung des Homo sapiens vor allem einem "Gott" zugeschrieben. Der Name dieses "Gottes" ist Ea. Ea soll der Sohn eines Königs der "Herrgötter" gewesen sein, der, wie es heißt, über einen anderen Planeten im riesigen Reich der "Herrgötter" herrschte. Prinz Ea war unter seinem Titel "EN.KI" bekannt, das heißt "Herr (oder Fürst) der Erde". Nach alten sumerischen Texten war Eas Titel nicht ganz zutreffend, da er seine Herrschaft über weite Teile der Erde während einer der zahllosen Rivalitäten und Intrigen, die die Herrscher der "Herrgötter"-Zivilisation immer in Anspruch zu nehmen schienen, an seinen Halbbruder Enlil verloren haben soll. Prinz Ea wird nicht nur die Erschaffung des Menschen, ihm werden auch viele andere Leistungen zugeschrieben. Wäre Ea ein Mensch gewesen, könnte man ihn wohl am besten als Wissenschaftler und Zivilingenieur beschreiben. Er soll die Sümpfe am Persischen Golf trockengelegt und sie durch fruchtbares Ackerland ersetzt haben. Er überwachte den Bau von Dämmen und Deichen. EA segelte gern und baute Schiffe, mit denen man die Meere befahren konnte. Bei der Erschaffung des Homo sapiens bewies er, daß er etwas von Gentechnik verstand, aber den Tafeln zufolge ging es dabei nicht ohne Herumprobieren ab. Und, was sehr wichtig ist, Ea soll zumindest seiner Schöpfung, dem Homo sapiens, gegenüber gutherzig gewesen sein. In den mesopotamischen Texten wird Ea als jemand dargestellt, der sich im Rat der "Herrgötter" für das neue Erdengeschlecht einsetzte. Er erhob gegen viele der Grausamkeiten, die andere "Herrgötter", darunter sein Halbbruder Enlil, den Menschen auferlegten, Einspruch. Aus den sumerischen Tafeln geht hervor, daß er den Homo sapiens nicht als verächtlichen Sklaven wollte, dieser Hinsicht jedoch von den übrigen "Herrgöttern" überstimmt wurde. Wie wir gerade gesehen haben, erzählten unsere alten und hochzivilisierten Vorfahren eine ganz andere Geschichte über die Entstehung der Menschen auf der Erde als wir heute. Die Mesopotamier wußten ganz sicherlich nichts über die Darwinsche Entwicklungslehre! Trotzdem gibt es einige erstaunliche anthropologische Beweise für die sumerische Version der Vorgeschichte. Moderne Untersuchungen der erhaltenen Fossilien haben ergeben, daß der Mensch irgendwann zwischen 300.000 und 700.000 v. Chr. als eigene Species entstanden ist. Im Laufe der Zeit entwickelten sich eine Reihe von Unterarten des Homo sapiens, darunter auch die des Homo sapiens sapiens, der heute alle Menschen angehören. Der Homo sapiens sapiens tauchte erst vor 30.000 Jahren auf - nach Ansicht einiger Wissenschaftler sogar erst vor 10.000 bis 20.000 Jahren. Dadurch stellt sich die wichtige Frage: meinen die Sumerer in ihrer Schöpfungsgeschichte den Homo sapiens oder den Homo sapiens sapiens? -Darauf scheint es keine eindeutige Anwort zu geben. Es gibt ausgezeichnete Argumente dafür, daß sie den ursprünglichen Homo sapiens meinen. Ich neige eher zu der Annahme, daß sie den heutigen Homo sapiens sapiens meinen, und zwar aus folgenden Gründen:
Wenn die mesopotamischen Schöpfungsgeschichten auf Ereignissen beruhten,
die sich tatsächlich zugetragen haben, und wenn sich diese Geschichten
auf den Homo sapiens sapiens bezögen, liegt der Gedanke nahe, daß
der Homo sapiens sapiens ganz plötzlich in der Geschichte auftaucht.
Bemerkenswerterweise ist genau das der Fall. Anthropologischen Erkenntnissen
zufolge erscheint der Homo sapiens sapiens nicht allmählich, sondern
ganz plötzlich auf der Erde. F.Clark Howell und T.D.White von der kalifornischen
Universität Berkeley meinen dazu: Diese Menschen (Homo sapiens sapiens) und ihre frühe materielle Kultur tauchen offenbar ganz plötzlich vor etwas mehr als 30`000 Jahren auf, in Osteuropa wahrscheinlicher eher als in Westeuropa.
... das endgültige fast abrupte Verschwinden des Neanderthalers bleibt eines der Rätsel und eine der entscheidenden Fragen im Zusammenhang mit der Entwicklung des Menschen.
Die für das Verschwinden des Neanderthalers ursächlichen Faktoren sind ein großes Problem, für das es leider noch keine eindeutige Lösung gibt .
Im zweiten Kapitel ging es darum, daß die Menschen offenbar geistige
Wesen sind, die physische Körper beseelen. Bewußtsein,
Persönlichkeit und Intelligenz scheinen ihren eigentlichen Ursprung
im Geist zu haben. Ohne eine ihn beseelende geistige Wesenheit ist der menschliche
Körper kaum mehr als ein reagierendes Tier oder aber tot. (Anm.
d. Webm.: siehe dazu über die
Erschaffung künstlichen Lebens) Die Menschen im alten Mesopotamien
waren sich dieser entscheidenden Tatsache vollauf bewußt, wenn sie
im Zusammenhang mit der Schaffung des Homo sapiens ein geistiges Wesen erwähnen:
Du hast einen Gott niedergemetzelt
Im Lehm sollen der Gott (ein geistiges Wesen) und der Mensch
Mit Spitzhacken und Spaten bauten sie Schreine;
Es waren noch keine zwölfhundert Jahre vergangen, und wandte sich an die großen Götter,
Die erstaunlich lange Lebensdauer, die den "Herrgöttern" zugeschrieben
wird, läßt sich vielleicht aus dem Glauben der Sumerer eklären.
Die Sumerer glaubten, daß eine Persönlichkeit (ein geistiges
Wesen) den Tod des physischen Körpers überlebt, und daß
man eine Seele auch, nachdem sie einen Körper verlassen und einen neuen
beseelt hat, identifizieren kann, ebenso, wie man jemanden indentifizieren
kann, der aus einem Auto springt und in ein neues einsteigt). Eine "Persönlichkeit'
konnte demnach in mehreren aufeinanderfolgenden Körpern solange die
gleiche politische oder soziale Stellung einnehmen, wie "Persönlichkeit"
identifiziert werden konnte. Wenn die Sumerer den "Herrgöttern" eine
außerordentlich lange Lebensdauer zuschreiben, so glaubten sie deshalb
nicht zwangsläufig, daß die "Herrgötter" in einem einzigen
Körper jahrhundertelang überlebten-, in vielen Fällen sollte
das wohl heißen, daß die "Persönlichkeit" der "Hergötter"
zwar eine sehr lange Zeit die gleiche Stellung innehatten, doch möglicherweise
in verschiedenen aufeinanderfolgenden Körpern. Laßt nicht soviel Pflanzen wachsen, mit denen sie ihren Hunger stillen.
Als dieser Völkermord schließlich keinen ausreichenden Rückgang der menschlichen Bevölkerung brachte, machten sich die "Herrgötter" erneut ans Werk. Schließlich wurde beschlossen, die Menschen durch eine große Flut endgültig zu vernichten. Heute sind viele Archäologen der Ansicht, daß es im Nahen Osten vor Jahrtausenden eine Sintflut gegeben hat. Eine Beschreibung der "Großen Flut" findet sich im "Gilgameschepos", das älter ist als die Bibel. Danach näherte sich Prinz Ea, der die Entscheidung, daß seine Schöpfung, der Homo sapiens, durch eine große Flut vernichtet werden sollte, nicht akzeptierte, einem Mesopotamier namens Utnapischtim. Ea erzählte Utnapischtim vom Plan der übrigen "Götter", die Menschen durch eine Sintflut auszulöschen. Ea, der in anderen Schriften als hervorragender Schiffsbauer und Seemann beschrieben wird, lehrte Utnapischtim ein Schiff zu bauen, das die Flut überstehen konnte. Utnapischtim befolgte Eas Anweisungen und vollendet das Schiff, bevor die Flut einsetzte. Er brachte sein Gold, seine Familie und sein Vieh sowie Handwerker und wilde Tiere auf das Schiff und stach in See. Auf babylonischen und assyrischen Tafeln wird berichtet, daß die "Herrgötter" das Land kurz vor der Überflutung mit einem Feuer versengten. Dann überschwemmten sie das Land, indem sie eine Sturmflut verursachten und das komplizierte System von Dämmen und Deichen 'brachen, das in Mesopotamien angelegt worden war, um die unregelmäßig stattfindenden Überschwemmungen der Flüsse Euphrath und Tigris kontrollieren zu können. Im Gilgamesch Epos heißt es, daß Utnapischtim und seine Mannschaft das Gottesgericht überlebten. Als alles vorüber war, hielten sie Ausschau nach Land, indem sie nacheinander drei Vögel freiließen; wenn ein Vogel nicht zum Schiff zurückkehrte, würden sie wissen, daß er trockenes Land in der Nähe gefunden hatte, auf dem er sich niederlassen konnte. Als sie wieder festen Boden unter den Füßen hatten, schlossen sich Utnapischtim einige aus dem Himmel zurückkehrende "Herrgötter" an. Statt die Überlebenden zu vernichten, ließ man Milde walten, und die "Herrgötter" brachten die überlebenden Menschen in eine andere Gegend, damit sie dort wohnen könnten. Bei der Erzählung von Utnapischtim sollte es bei jedem, der die Geschichte von der Arche Noah kennt, "klingeln", denn die Geschichte von Noah geht, wie viele andere Geschichten aus dem alten Testament, auf ältere mesopotamische Schriften zurück. Die biblischen Autoren änderten nur die Namen, und aus den vielen "Göttern" der ursprünglichen Schriften wurde der eine "Gott" oder "Herr" der jüdischen Religion. Diese letzte Änderung war nicht sehr glücklich, denn sie führte dazu, daß die Grausamkeiten, die frühere Autoren den sehr ungöttlichen "Herrgöttern" zugeschrieben hatten, jetzt einem Höchsten Wesen angelastet wurden. In den frühen mesopotamischen Schriften findet sich eine weitere berühmte Geschichte des alten Testaments, die Geschichte von Adam und Eva. Sie stammt ebenfalls aus älteren mesopotamischen Quellen, in denen das Leben unter den "Herrgöttern" beschrieben wird. Der "Gott" oder "Herrgott" in der biblischen Erzählung von Adam und Eva kann daher auch so aufgefaßt werden, als seien damit die "Herrgötter" der Erde gemeint. Die Geschichte von Adam und Eva ist insofern einzigartig, als sie rein symbolisch ist, und durch ihre Symbolik stellt sie einen hochinteressanten Bericht über die Frühgeschichte der Menschheit dar. In der Bibel steht, daß "Gott" Adam, der den ersten Menschen versinnbildlicht,
aus "Erde" schuf. Diese Vorstellung spiegelt
den alten mesopotamischen Glauben wider, daß der Homo sapiens zum
Teil aus "Lehm" erschaffen wurde. Adams Weib
Eva wurde ebenfalls künstlich erschaffen. Alle beide lebten in einem
als Garten Eden bekannten Paradies, in dem alles im Überfluß
vorhanden war. Moderne Fassungen der Bibel siedeln den Garten Eden im Euphrath-
und Tigrisgebiet in Mesopotamien an. [Anm. d. Webm.:
oder auch innerhalb der Erde Im alten Testament heißt es, daß Adam (der erste Mensch) ein Knecht sein sollte. Seine Aufgabe war es, den Boden zu bestellen und sich um die üppigen Gärten und reichen Ernten zu kümmern, die seinem "Gott" gehörten. Solange Adam und Eva ihre untergeordnete Stellung akzeptierten und ihrem allgegenwärtigen Herrn gehorchten, wurden alle ihre physischen Bedürfnisse erfüllt, und sie durften für immer im "Paradies" bleiben. Es gab jedoch eine unverzeihliche Sünde, die sie niemals begehen durften. Sie durften niemals versuchen, bestimmte Erkenntnisse zu begehren. Diese verbotenen Erkenntnisse wurden in der Bibel durch zwei Bäume versinnbildlicht, den "Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen" und den "Baum des Lebens". Der erste "Baum" stand für das Verständnis von Ethik und Gerechtigkeit, der zweite versinnbildlicht das Wissen, wie man seine geistige Identität und Unsterblichkeit wiedergewinnen und bewahren kann. Adam und Eva gehorchten den Geboten ihrer Herren und lebten in materieller
Glückseligkeit, bis ein anderer auf der Bildfläche erschien. Diese
ins Geschehen eingreifende Partei wird in der Geschichte als Schlange dargestellt.
Die Schlange überredete Eva, von der "Frucht" am "Baum der Erkenntnis
des Guten und des Bösen" zu essen. Sowohl Eva wie auch Adam befolgten
den Vorschlag der Schlange. "Gott" (d.h. die "Herrgötter") waren sofort
beunruhigt: Denn er (Gott) dachte: "Nun ist der Mensch wie einer von uns geworden, und alles Wissen steht ihm offen. Es darf nicht sein, daß er auch noch vom Baum des Lebens ißt. Sonst wird er ewig leben!"
".... Er soll den Ackerboden bebauen, aus dem er gemacht worden ist."
Und zum Manne sagte er (Gott): "Weil du auf deine Frau gehört und mein Gebot übertreten hast, soll der Acker verflucht sein. Dornen und Disteln werden auf ihm wachsen. Dein Leben lang wirst du hart arbeiten müssen, damit du dich von seinem Ertrag ernähren kannst.
Nach einer landläufigen irrigen Auslegung der Geschichte von Adam und Eva hat die "Erbsünde" etwas mit Sex und Nacktheit zu tun. Diese Verwechslung beruht auf dem Teil der Geschichte, in dem Adam und Eva vom "Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen" essen und sich sofort darauf ihrer Nacktheit schämen. Sie schämten sich jedoch nicht, weil sie nackt waren, sondern weil sie sich durch das gedemütigt fühlten, was ihre Nacktheit repräsentierte. In alten mesopotamischen Überlieferungen werden die Menschen nackt dargestellt, wenn sie Arbeiten für ihre "Herrgötter" verrichteten, Die "Herrgötter" hingegen vollbekleidet. Daraus folgt, daß sie sich wegen ihrer Nacktheit deshalb erniedrigt fühlten, weil es ein Zeichen für ihre Versklavung war - und nicht, weil Nacktheit an sich etwas Schlechtes ist. Wie wir sehen konnten, haben die ersten Menschen ihren "Herrgöttern" ständig Verdruss bereitet. Nicht nur, daß die Sklavengeschöpfe nicht gehorchten, sie rotteten sich-auch häufig zusammen und zettelten Aufstände an. Dadurch wurde Einigkeit unter den Menschen für die "Herrgötter" nicht gerade wünschenswert - es war besser, wenn unter den Menschen Zwietracht herrschte. Wie das Problem der Einigkeit unter den Menschen gelöst wurde, wird in der biblischen Geschichte vom Turmbau zu Babel geschildert - die ebenfalls auf frühe mesopotamische Schriften zurückgeht. Der Bibel zufolge ereignete sich nach der Sintflut folgendes:
Falls sich Sitchins provokante Analyse als richtig erweisen sollte, verständen wir auch besser, warum der Turmbau zu Babel die "Herrgötter" so beunruhigte und sie es für unbedingt notwendig hielten, die Menschen untereinander gründlich zu entzweien. Alte Geschichten und Legenden aus anderen Teilen der Welt sind ein in direkter Beweis für die Geschichte vom Turmbau zu Babel. Bei Japanern, Südamerikanern, Ägyptern und den Eskimos in Alaska finden sich überlieferungen, nach denen ihre ersten Vorväter von menschengleichen "Göttern" dahin gebracht wurden, wo ihre Nachkommen heute leben oder nach denen die lokalen Sprachen oder Schriften von diesen "Göttern" kommen. Es mag schwer sein, mesopotamische oder biblische Darstellungen zu akzeptieren, denen zufolge die ersten Menschen vor Jahrtausenden von fliegenden Extraterrestriern nach dem Grundsatz "Teile und herrsche" entzweit wurden, obgleich militärische und politische Führer die Methode des "Teile und herrsche" in Kriegszeiten häufig auf der Erde anwenden. Interessanterweise wurde diese Methode vor einigen Jahren von einem renommierten Professor in Yale empfohlen, sollte die Erde jemals andere Planeten kolonisieren. Der gute Professor vertrat die Ansicht, daß die Erde einen anderen bewohnten Planeten dadurch kontrollieren könne, daß sie die dort lebenden Gruppen gegeneinander ausspiele. Wenn man die alten und die heutigen Vorstellungen darüber, wie die Menschheit entstanden ist, miteinander vergleicht, stößt man auf zwei verschieden Versionen. Nach der älteren ist die Erde in den Besitz einer außerirdischen Zivilisation gelangt, die die Schätze der Erde auszubeuten suchte. Damit dies leichter vonstatten ginge, wurde eine Arbeitsrasse geschaffen, der Homo sapiens. Die Menschen wurden wie Vieh behandelt und, wenn sie zu zahlreich oder lästig wurden, häufig auch abgeschlachtet. Um den Homo sapiens als Sklavengeschlecht erhalten zu können und um zukünftige Aufstände zu vermeiden, hielt man die geistigen Erkenntnisse unter Verschluß, zerstreute, die Menschen geographisch in verschiedene Sprachgruppen und schaffte Lebensbedingungen, durch die das physische Überleben auf der Erde von der Geburt bis zum Tod zu einer allesverzehrenden Last wurde. Das sollte auch immer so bleiben, solange die Erde den "Herrgöttem" gehörte. Nach der modernen Ansicht dagegen haben sich die Menschen zufällig aus "kosmischem Staub" zu Schleim, Fischen, Affen und schließlich zu Menschen entwickelt. Die moderne Ansicht scheint eigentlich phantastischer zu sein als die alte. Wie wir gesehen haben, taucht in der Geschichte von Adam und Eva eine Schlange auf. Die Schlange war angeblich Satan, "Gottes" Widersacher, der sich buchstäblich selbst in ein Reptil verwandelt hatte. In der Bibel wird die Ansicht vertreten, daß Schlangen heute deswegen so gefürchtet und verabscheut würden, weil Satan sich im Garten Eden angeblich in eine Schlange verwandelt habe. Man darf jedoch nicht vergessen, daß die biblische Geschichte von Adam und Eva nur symbolisch gemeint ist. Auch die Schlange ist nur ein Symbol und kein wirkliches Reptil. Um herauszufinden, was es mit der Schlange in der Bibel auf sich hatte, müssen wir noch einmal auf vorbiblische Quellen zurückgreifen. Dann stellen wir fest, daß dem Symbol der Schlange in der alten Welt zwei wichtige Bedeutungen zukamen. Sie wurde einmal mit dem "Gott" EA, dem angeblichen Schöpfer und Wohltäter der Menschheit, in Verbindung gebracht, und sie verkörperte eine einflußreiche Organisation, mit der Ea in Verbindung stand. Anm. d. Webm.: Siehe dazu auch Bibelstellen, die auf das Grausame von Jahwe hindeuten |
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