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Einige Worte zum Bibelcode
Was eigentlich ist der Bibelcode
für uns?
Unter dem Begriff Bibelcode ist ein Phänomen bekannt geworden was annehmen
lässt das der Text der Bibel nicht vom Mensch der damaligen Zeit verfasst
wurde. Gestützt auf alte Überlieferungen hat anfangs Rabbi Weismandel
im Originaltext der Thora (1-5.Buch Mose) eine Reihe von Wörtern gefunden
welche im Text verborgen sind und zur Stelle ihres Auftretens in einer besonderen
Beziehung stehen. Diese Worte werden gelesen indem man nur jeden n'ten Buchstaben
liest, wobei n eine beliebige Zahl, auch Negativ, sein kann. Hier wird dies
mit Intervall und der Abstand zwischen den Buchstaben mit Intervallgröße
bezeichnet. Ebenso treten Intervallworte im Text in Nachbarschaft auf, wenn
sie zueinander in Beziehung stehen (zB. Hammer-Ambos) So ist gerade dieses Phänomen
von mehreren namhaften Wissenschaftlern aus dem Bereich der Mathematik, Statistik
und Kryptographie untersucht worden. Es wurde festgestellt und bewiesen das
es sich hier nicht um Zufall handelt.
Zitat: "Unsere Schlußfolgerung
lautet, daß die Entfernung von mit einander in Zusammenhang stehenden
KBF's (Intervallworte) in der Genesis nicht
auf Zufall beruht" (Doron Witztum, Elijahu Rips und Yoav Rosenberg).
Was hinter dieser Aussage steht wird erst bewusst wenn man sich näher mit
den Dingen befasst.
Der Gegenbeweis, das alles doch nur auf Zufall beruht, ist trotzt weltweiter
Aufforderung noch nicht erbracht. Im Gegenteil, jeder Versuch den Zufall nachzuweisen
und dafür verantwortlich zu machen, hat dazu geführt die Argumente
für den Code noch zu erhärten. Mit Computern hat man das Ganze untersucht
und Dinge zu Tage gebracht die das menschliche Vorstellungsvermögen überfordern.
Detailgetreu sind die wichtigen Dinge der Geschichte bis hin zur Gegenwart und
darüber hinaus auch die Zukunft im Text der Bibel verschlüsselt. Welcher
Mensch wäre in der Lage einen sinnvollen Text zu verfassen in dem in verschlüsselter
Form noch zusätzlich Informationen zu Ereignissen stehen die sich erst
in Jahren ereignen werden. Sind wir doch kaum in der Lage zu erkennen was uns
der nächste Tag bringen wird, so scheint es nahezu unmöglich das ganze
noch in einem Text unterzubringen der die Vergangenheit beschreibt, und ohne
das es sofort sichtbar ist. Doch wie ist es zu der Entdeckung gekommen.
Die Suche nach dem Code
Alte Überlieferungen der jüdischen Rabbiner berichten
von geheimnisvollen Botschaften welche in der Thora stehen sollen. So gibt
es Berichte aus uralten Zeiten die annehmen lassen, die damaligen Priester
haben von der Existenz des Codes gewusst. Ja sie scheinen auch die Dekodierung
beherrscht zu haben.
"Und von Bezalel, .... , hieß es, er wusste, wie man die Buchstaben
der göttlichen Namen, mit denen Himmel und Erde erschaffen wurden,
zusammenfügen muß" (Babylonischer
Talmud)
Der Name Bezalel geht auf den Transport der Bundeslade zurück die nach
den Maßangaben Gottes gebaut und im Volke Israel mitgeführt wurde.
Insbesondere hat eine Aussage des Rabbi Bachya vermutlich Rabbi Weismandel
stark beeinflusst.
".. wenn die Augen deines Herzens zu leuchten beginnen, wirst du das in
dem Text verborgene Datum erkennen, in der Weise, das zwischen jedem seiner
Ziffern 42 Buchstaben stehen. Der Kluge wird begreifen, daß dies kein
Zufall ist, sondern ein deutlicher Hinweis auf die Geburt der Welt."
Es geht um den in der Bibel eincodierten Tag des ersten Neumondes aus dem
sich der Mondzyklus berechnen lässt, und das in einer Genauigkeit welche
erst Heute mit moderner Satellitentechnik erreicht werden konnte.
Rabbi Weismandel hat den gesamten Text der Thora (304805 Buchstaben) ohne
Zwischenräume in 10x10 Gittern auf kleine Karten geschrieben. Sie waren
für ihn das Handwerkzeug zur Suche nach weiteren codierten Botschaften
in der Bibel. So war es für ihn leicht, Intervalle von 10 oder einem
vielfachen davon aufzufinden. Er fand heraus das, wenn man mit dem Ersten
Buchstaben T im Text der Bibel (Das T im Wort B'RAShYT = Im Anfang) zu zählen
beginnt, und jeden 50'zigsten Buchstaben auszählt, das Wort Thora entsteht.
Das könnte Zufall sein. Das Gleiche funktioniert aber ebenso im 2.
Buch Mose. Nun wird der Zufall schon etwas unwahrscheinlicher. Nimmt man
nun den letzten Buchstaben T im 5. Buch Mose und zählt rückwärts,
erscheint wieder das Wort Thora. Ebenso im 4.Buch Mose. Nur im 3. Buch Mose
ist dies, weder vorwärts noch rückwärts der Fall. Wer hier
noch von Zufall spricht; ich weis nicht. Dies ist nur ein Beispiel von vielen
die Weismandel gefunden hat. Leider hat er seine Arbeit nicht publiziert.
Bekanntgeworden ist es nur durch seine Schüler, die nach dem Tod des
Meisters das, was sie davon wussten in ein Buch schrieben und veröffentlichten.
Damit ist etwas wieder zu Tage gekommen was viele Jahrhunderte verschollen
war.
Im Jahre 1982 zeigte man dem weltberühmten Mathematiker Elijahu Rips
ein Beispiel zur Codierung des Namens Aaron im Text des 3. Buch Mose. Rips
nahm sich diesen Abschnitt des Buches vor, gab den Originaltext in den Computer
ein und lies diesen nach weiteren Intervallworten suchen. Die Suche nach
dem Bibelcode per Computer war damit Ausgelöst. Wie es der Zufall so
will, dazu noch von einer, in wissenschaftlichen Kreisen hochgeachteten
Persönlichkeit.
Was hat die Suche bisher gebracht?
Durch den Einsatz des Computers ging es schnell voran mit
dem Auffinden von codierten Botschaften im Text der Bibel. Einige Wissenschaftler
ließen alles andere liegen und widmeten ihre ganze Aufmerksamkeit
der Entschlüssellung des Codes. Aber es gab auch massive Gegenstimmen
die behaupteten das Ganze sei nur Zufall. Gebt mir einen ausreichend großen
Text und es werden ebenfalls codierte Nachrichten erscheinen, riefen sie.
Es sind mehrere Untersuchungen gestartet worden die das Ziel hatten einen
solchen Zufall auch in anderen Schriftwerken nachzuweisen. So wurde eine
hebräische Version des Buches 'Krieg und Frieden' genommen und auf
vorhandensein von codierten Botschaften untersucht. Weiterhin gibt es neben
der eigentlichen Thora noch eine Thorafassung, die über 2000 Jahre
von den Samaritern geführt wurde. Diese Gruppe weicht in ihrer religiösen
Auffassung von der Allgemeinen jüdischen Tradition etwas ab. So weicht
auch ihre Thora etwas vom eigentlichen Original ab, sie wurde nicht nach
so strengen Regeln kopiert. Alle diese Versuche brachten kein brauchbares
Resultat. Es verlief Negativ. Was hier gefunden wurde entsprach der statistischen
Wahrscheinlichkeit. In keinem anderen Werk ist ein Code zu finden, nur im
Originaltext der Bibel.
Spätestens hier müsste eigentlich klar werden dass der Bibelcode
keine Sache der Menschen, sondern eine der Götter ist. Die Bibel wurde
auf dem Berg Sinai von Gott an Mose übergeben sagt die Überlieferung.
Wenn das richtig ist dann erscheint im Zusammenhang mit dem Bibelcode das
Bild Gottes in einem Ganz neuem Licht.
Drosnin hat in seinem Buch 'Der Bibelcode' darüber berichtet was im
Bibelcode über die Zukunft zu erfahren ist. Die dort gemachten Aussagen
werden von Wissenschaftlern abgelehnt, als unseriös bezeichnet. Da,
bedingt durch die Regeln der Statistik, Intervallworte an jeder Stelle auftreten
können, ist das Befragen des Codes nach der Zukunft mehr ein Ratespiel,
und das Finden einer Wahren Aussage ein sehr seltenes Ereignis, da wir die
Zukunft nicht kennen. Dennoch sollten wir die Lösung des Rätsels
anstreben und Versuchen den Code zu ergründen. Es kann uns eigentlich
nur weiterhelfen.
Assoziationen
Natürlich wollen wir alle wissen was uns die Zukunft bringt. Sind die
Geschicke der Welt ein determinierter Ablauf wie verschiedene Philosophen
annehmen, so ist es theoretisch möglich zu bestimmen wie die Ereignisse
unserer Zeit die Zukunft bestimmen werden. Dazu sind aber Kenntnisse über
Gesetzmässigkeiten vonnöten deren Wirken wir erst zu erahnen beginnen.
Die Quantenphysik ist ein Gebiet das in diese Bereiche vordringt. Weiterhin
brauchen wir dazu ein maschinelles Gerät, welches in der Lage ist die
irrsinnig hohe Zahl von logischen Operationen in einer akzeptablen Zeitspanne
zu bewältigen. Auch hier bahnt sich etwas an; der
Quantencomputer. Heute sagen wir noch, dass eine Reihe von Ereignissen
durch den Zufall bestimmt wird. Aber Zufälle sind die Schnittpunkte zweier
oder mehrerer Gesetzmässigkeiten. Jener der den Text verfasste kannte
diese Gesetze, hatte das erforderliche Gerät und konnte so den Text aufbauen.
Diese Variante einer Erklärung klingt so phantastisch, das nur die Annahme
von leiblichen Göttern ein solches zulässt. Und das auch Götter
ein Gerät benötigen um den Text zu (de)codieren lässt eine
Textpassage in der Offenbarung des Johannes vermuten: Doch
niemand im Himmel und auf der Erde und unter der Erde vermochte das Buch zu
öffnen und hineinzusehen. [....] Da sah ich in der Mitte zwischen dem
Thron und den vier Lebewesen einerseits und den Ältesten andererseits
ein Lamm stehen, (das sah aus), als wäre es (eben) geschlachtet.
Das Lamm war nach dieser Aussage in der Lage die Siegel zu brechen. In Belgien,
in der Kathedrale von Gent gab es ein Bild auf dem dieses Lamm dargestellt
war. Es heisst weiterhin, dass das Bild das größte Geheimnis des
Christentums enthält. Es ist 1934 spurlos verschwunden, die Suche danach
ist ohne Erfolg geblieben.
Während Befürworter der verschlüsselten Botschaften sowie der
absichtlich strukturierten Textpassagen mit Fakten und Zahlen aufwarten, argumentieren
die Gegner des Codes nur mit dem Zufall und der Frage nach dem Sinn des Ganzen.
Es ist richtig das es keinen Sinn macht eine wichtige Botschaft zu verstecken.
Doch sollten wir beachten das Überlieferungen besagen, die alten Rabbiner
haben den Code als Geheimwissen gekannt und verstanden ihn zu lesen. Ihr Wissen
scheint verloren gegangen. Wir gehen davon aus das die Götter uns in
allen Fragen gut gesonnen sind, und folgedessen alles offen darlegen. Aber
sind wir auch in der Lage die Wahrheit zu ertragen? Was ist wenn sie ganz
anders aussieht wie wir sie uns wünschen? Wir alle wollen die Wahrheit
wissen, aber keiner will sie hören wenn sie uns nicht schmeichelt.
Wer sich mit dem Bibelcode befasst wird erkennen dass der Text der Bibel
weitaus mehr enthält als beim bloßen Lesen augenscheinlich wird.
Natürlich offenbart sich das Verborgene nur im unverfälschten, hebräischen
Originaltext. Es grenzt nahezu an ein Wunder wie der Text Buchstabengetreu
erhalten blieb, um uns Heute, nach mehr als 2000 Jahren, Dinge zu offenbaren
die jegliche menschliche Vorstellungskraft übersteigen. Als prägnantes
Beispiel wird hier immer die Ermordung von Rabin im Jahre 1995 angeführt
die mit Ort, Datum sowie dem Namen des Mörders verschlüsselt im
Text enthalten ist. Rabbi dem dies Übermittelt wurde (durch Drosnin?)
hatte dazu nur ein Lächeln, er glaubte nicht daran. So nahm das Schicksal
seinen Lauf. Im Nachhinein und auch während des Golfkrieges hat man erkannt
das die Abläufe des Krieges im Bibeltext verschlüsselt sind.
Nur ein wenig Nachdenken reicht um zu Erkennen das hier etwas vor uns liegt
was ernst zu nehmen ist. Die Frage, warum das Ganze
so ist, und nicht anders, zeigt doch das beim Erstellen der Schriftrollen
höhere Mächte beteiligt waren. Ein Mensch der damaligen Zeit
war auf keinen Fall in der Lage solch einen Text aufzubauen. Woher sollten
sie wissen was sich 2000 Jahre später ereignen würde. Auch wir wissen
nicht was Morgen sein wird, es sei denn die Erkenntnisse der Wissenschaftler
werden Weltweit publiziert so das jeder in die Lage versetzt wird den Bibelcode
im Klartext zu lesen.
Copyright: Heinz Schumann
heinz.schumann@netsurf.de
Anmerkung des Webmasters:
Auf der Seite von Heinz Schuhmann kann
man auch noch ein Entschluesselungsprogramm downloaden.
Wer sich weiter mit dem Bibelcode auseinandersetzen möchte, dem empfehle ich folgende
Bücher:
- "Der Bibelcode" von Michael Drosnin, 1997, ISBN: 3-453-12923-7
- "Die verborgene Botschaft der Bibel" von Jeffrey Satinover,
ISBN 3-442-15012-4
(siehe dazu auch Die Sache mit den Primzahlen)
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