Das Neurophone

 

Heute mache ich mal einen kleinen Abstecher in die Tiefen der Esoterik. Neulich bin ich zufällig auf den Begriff Neurophone gestoßen. Klingt interessant, dachte ich mir. Aber was ist das nun genau? Nach einer kurzen Suche im Internet bin ich fündig geworden. Ein Neurophone ist ein Gerät zur Übermittlung von Klang über Hautelektroden. Es wandelt die Klänge in gehirngerechte Signale um, welche dann mittels Hautelektroden per Ultraschall direkt in das Gehirn und das Langzeitgedächtnis übertragen werden. Klingt ziemlich abgefahren, oder? Man könnte dieses Gerät als Hörgerät, als Mind-Machine für beschleunigtes Lernen oder sogar als Kommunikator mit Delphinen!! benutzen. (Angaben ohne Gewähr)

Laut dem Erfinder Dr. Flanagan, welcher (wen wunderts) ein Mitbegründer der New Age Bewegung ist, sei es jedenfalls machbar. Der Mensch soll Ultraschall-Klangwellen "hören" können, wenn sie durch direkte Kontaktvibration übertragen werden. Der Mensch besitzt im Grunde zwei Gehörgänge. Der eine Kanal leitet hörbaren Schall (20 Hz bis 24.000 Hz), der über die Luft oder auch durch Kontaktvibration ankommt, über das Innenohr (Cochlea) weiter. Der zweite Kanal überträgt Ultraschallwellen durch das Knochengerüst, Körperflüssigkeiten und die Haut zu einem neu entdeckten alternativen Hörorgan. Der zweite Kanal wurde 1958 von Dr. Flanagan entdeckt und 1990 von einem Dr. Lenhardt wiederentdeckt. Laut Flanagen basiert die Codierung von Klangsignalen auf Zeitverhältnissen. Der Frequenzinhalt der Stimme gibt ihr zwar eine gewisse Charakteristik, enthält aber keine Information. Daher sind alle Versuche der Spracherkennung - und Erzeugung durch Computer deshalb nur teilweise erfolgreich. Genaueres dazu konnte ich leider nicht herausfinden.

Dr. Flanagan erstes Neurophone baute er schon 1958. Sein Patent (Nr. 3.393.279) darauf bekam er 1968 (erst beim zweiten Anlauf, als er einen Tauben Menschen wieder "hören" lies). Auf dem IBM-PatentServer kann man das auch überprüfen. Das Neurophone erhielt auf der ESO-Fach Messe 1998 in Baden-Baden die Auszeichnung "Produkt des Jahres 1998".

Wenn dieses Neurophone nun wirklich funktionieren sollte, dann ist das meiner Meinung nach eine super Erfindung, die man nicht verstecken sollte, eher verbreiten. Mich wundert es, dass das Internet nicht sehr viel darüber preis gibt, obwohl es schon seit 1958 existiert. Funktioniert es etwa doch nicht, wie angegeben? Ich weiss es nicht. Aber wenn jemand da draussen ein Neurophone besitzt oder zumindest seine Funktionsfähigkeit gesehen hat und bestätigen kann, dann soll er/sie/es mir doch bitte mailen. Ich werde dann hier rein schreiben, wie viele Leute sich schon gemeldet haben. So kann man dann vergleichen, ob sich das Ding durchsetzt oder nicht.

Wer sich jetzt noch etwas schlauer machen möchte, und keine Angst vor Wörtern wie Chakren, Feinstofflich, Schwingung, Sensitivität usw. hat, kann folgende Texte lesen.

Nachtrag: Hier ein Kommentar, der mich zu dem Thema erreicht hat::

Hallo !
Habe dein Beitrag zum Neurophone gelesen.
Ich habe es mir vor ca. 8 Monaten bei der Wasserstelle (www.wasserstelle.de) in München ausgeliehen.
Es funktioniert tatsächlich,das heisst man hört die Töne,Geräusche etc. relativ klar in seinem Kopf.
Ob es bei Tauben funktioniert,kann ich nicht sagen...
Ich denke,das es auch noch sehr wenig erforscht ist.Die Anwendungsmöglichkeiten sind nicht richtig klar...